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<pre>Vor allem die in den Auswärtsspielen zu beklagende Ladehemmung spielt in den Heimspielen praktisch keine Rolle: Allein im Februar und März wurden die Vertretungen aus Bremen, Stuttgart und Frankfurt im Schnitt mit vier Gegentreffern nach Hause geschickt.  <p> Alles in allem kann sich Pal Dardai über die sich ihm bietenden personellen Möglichkeiten somit nicht beschweren — wenngleich der Hertha am Ende einer weiteren Englischen Woche einmal mehr nicht nur taufrische Kräfte zur Verfügung stehen.  <p>  Gegen die Hertha traten die Nürnberger zwar deutlich kämpferischer auf, waren aber defensiv wie auch offensiv viel zu harmlos. Nach nur 15 Minuten lag der FC Nürnberg bereits mit 0:1 zurück. <p> Nachdem die beiden ersten Auswärtsspiele in dieser Spielzeit verloren gingen, war dies für die Nullfünfer das erste Erfolgserlebnis in der Fremde. <p>  Während es für Elf von Heiko Herrlich beim 1:3 gegen den deutschen Rekordmeister den ersten Rückschlag nach zuvor 14 Pflichtspielen ohne Niederlage setzte, waren die Freiburger beim 1:1 in Frankfurt etwas erfolgreicher aus den Startlöchern gekommen.  </pre>


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<pre>Gegen den Bundesliga-Dino mussten dagegen gleich zwei Elfmeter vergeben werden, um das torlose Unentschieden zu verteidigen; auch die so schmerzliche Niederlage im Derby stellt sich bei näherer Betrachtung als eine einzige Farce heraus.  <p> Weniger Spaß darf man sich dagegen wohl einmal mehr von dem zum konsequenten Minimalismus neigenden Mainzern versprechen.  <p>  Video: Hertha-Coach Pal Dardai nach dem 0:0 beim FC Bayern. (Quelle: YouTube/Hertha BSC) <p> Damit dürfte den Wettanbietern vor allem die Auswärtsbilanz der Borussia ein Dorn im Auge sein, denn der direkte Vergleich spricht klar gegen einen Schalker Erfolg. <p>  Seitdem Schmidt das Ruder übernommen hat, ist der VfL zwar ungeschlagen, aber eben auch noch ohne Sieg. Das 1:1 gegen Hoffenheim war bereits die fünfte Punkteteilung im fünften Spiel. Mit durchschnittlich einem Punkt pro Partie ist die Ausbeute des Schweizers exakt dieselbe wie die von Jonker.  </pre> 


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<pre> Immerhin verbrachte der achtplatzierte Aufsteiger die Winterpause nicht nur vier Zähler hinter einem Europa League Startplatz, sondern zeigte damit auch weitaus besser situierten Klubs wie Bayer Leverkusen, Schalke 04 und dem VfL Wolfsburg die lange Nase.  <p> Angesichts solch gegenläufiger Zahlen stellt es für Gladbach natürlich einen echten Glücksfall dar, dass das Rückspiel nun am Niederrhein über die Bühne geht, der von den geschilderten Problemen der Borussia bisher so gut wie überhaupt nichts zu spüren bekam.  <p>  Dabei ist es deutlich mehr als nur eine Randnotiz, ob wenigstens der aktuell zu „beklagende“ sechste Rang verteidigt werden kann: Ein weiteres Abrutschen hätte schließlich zur Folge, dass die nächste Saison mit der EL-Quali bereits mitten in der Sommerpause beginnt. <p>  Somit steht für Werder an diesem letzten Spieltag noch viel auf dem Spiel — vier Millionen Euro mehr oder zwei Millionen weniger. Das kann im Sommer auch Auswirkungen auf das Transferverhalten haben. <p>  Malte Trainer Martin Schmidt zur Winterpause noch aus einer vergleichsweise komfortablen Position das Abstiegsgespenst an die Wand, hat der vergeigte Big-Point gegen Werder dieses Schreckensszenario nun bereits ein ganzes Stück wahrscheinlicher gemacht.  </pre>


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<pre> 14 von 15 Spielen, in denen Mainz gegen Schalke mit 0:1 in Rückstand geriet, verloren die Nullfünfer schließlich auch. Einzige Ausnahme: Ein 3:1-Auswärtssieg im Mai 2011.  <p> Damit dieses Szenario nicht doch noch passiert, braucht es am 3Spieltag einen Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach.   <p> Nachdem der Rettungsring auch in Hamburg nicht ergriffen wurde, bietet nun abermals ein Heimspiel die letzte Chance auf einen Abstecher in halbwegs gesicherte Gefilde an — in Köln dürfte das Team zum Saisonabschluss ein deutlich wehrhafterer Gegner erwarten. <p>  Insofern droht es nun am Sonntag wieder deutlich unangenehmer zu werden: Die sich ankündigenden Rheinhessen dürften immerhin um einiges passiver zu erwarten sein.  <p> So hat die Streich-Elf von ihren jüngsten vier Dienstreisen immerhin einen Sieg und zwei Remis mitnehmen können.  </pre>


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<pre> Dass das gastierende Bayer dennoch als Spielverderber in Frage kommt, ruft jedoch schon allein der Klassenunterschied im Hinspiel in Erinnerung; damals läutete ein glatter 5:0-Erfolg der Werkself die schleichende Entzauberung von AndrÃ© Schubert ein.  <p> Die aktuelle Momentaufnahme ist vor allem deshalb peinlich, weil Bayer im Sommer ungewöhnlich forsche Töne spuckte: Allerorten herrschte bis vor kurzem Zuversicht, dass im dritten Jahr unter Roger Schmidt nun endlich ganz oben angegriffen werden kann.  <p>  Daraufhin spielten sich die „Nullfünfer“ in einen Rausch und erhöhten auf 3:0, doch nachdem der FSV in den „Verwaltungsmodus“ schaltete, gelang es den Schwaben sich bis auf 2:3 heran zu kämpfen — Minuten vor Schluss verhinderte lediglich der Pfosten eine Sensation. <p>  Genauer gesagt bei Daniel Caligiuri, der seinerseits von außerhalb des Strafraums einfach mal draufdrosch und den Ball via Aufsetzer im gegnerischen Tor unterbrachte.  <p> Die beste Defensivmannschaft der Vorsaison (auswärts und daheim) ist der Meisterfavorit vieler Experten. Marsch hat bis auf Marcelo Saracchi den kompletten Kader beisammen, kann also frei wählen.  </pre>


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